Die On Board Diagnose in Europa OBD
Weil die Bevölkerungsdichte und das Verkehrsaufkommen zunahm wurde schon 1968 im US-Bundesstaat Kalifornien eine wirkungsvolle Begrenzung der Schadstoffemission von PKW´s verbindlich vorgeschrieben.
Das hat sich nach und nach in allen Industriestaaten festgelegt und wird stetig verschärft.
Die Europäische On Board Diagnose (kurz EOBD) wurde ab dem 1.1.2001 für neue Fahrzeuge vorgeschrieben und unterscheidet sich nur wenig von der Amerikanischen Variante OBD II.
Und ab dem 1.1.2004 ist dies auch für Diesel PKW vorgeschrieben.
Ziele der On Board Diagnose
- Ständige Überwachung aller abgasrelevanten Komponenten
- Sofortiges Erkennen und Anzeigen von wesentlichen Emissionserhöhungen über die
Lebensdauer des Fahrzeugs
- Dauerhaft niedrige Abgasemissionen im Feld (im Einsatz auf der Straße)
Alle Hersteller müssen den gleichen Stecker in ihre Fahrzeuge verbauen.
Auch die Belegung muss einheitlich sein damit jede Werkstatt mit (einem) Gerät alle abgasrelevanten Größen abfragen kann.
An alle die das Gerät austricksen wollen!
Die OBD besitzt einen Manipulationsschutz sein sie also Vorsichtig mit sog.
Chiptuning Vom falschen Hersteller kann das das auslösen der Fehlerlampe bewirken und sie bekommen keine Abgasuntersuchung also achten sie auf Prüfzeichen und Zugehörigkeit zum Fahrzeug.
Was wird dauerhaft überwacht
- Die Laufruhe des Motors (Verbrennungsaussetzer)
- Die Gemischadaption (Kennfeldkorrektur)
- Die übrigen abgasrelevanten Komponenten der Gemischaufbereitung
Was nur Sporadisch überwacht wird
- Die Katalysatorfunktion
- Katalysatorheizung
- Lambdasonden
- Lambdasondenbeheizung
- Sekundärluftsystem
- Die Abgasrückführung
Die Überwachung findet über Steuergeräte statt und beruht auf vordefinierten Prüfroutinen.
Bestimmte Fahrverhältnisse und Umstände regen das Steuergerät an diese Prüfroutinen durchzugehen.