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Tipps und Tricks Rund ums Auto und Autotuning

Breitreifen

Es gibt keine einheitliche Definition für Breitreifen. Meist sind damit Reifen mit einer Flankenhöhe von 55 und kleiner gemeint. Im Pkw-Bereich wird bei Breitreifen meist von Niederquerschnittsreifen gesprochen. Deren Höhe/Breite-Verhältnis liegt unter 0,5 sprich 50% (z.B. 215/35 ZR18).

Ihre Breite ergibt verschiedene sicherheitsrelevante Vorteile. Breitreifen erlauben u.a. auf trockener Straße eine bessere Kraftübertragung, größere Lenkpräzision und bessere Querstabilität. Die gleichzeitige Vergrößerung des Felgendurchmessers gestattet zudem stärkere und damit wirkungsvollere Bremssysteme. Neueste Reifentechnologien, wie Innovationen in der Profilgestaltung, ermöglichen ein sicheres Fahrverhalten auch bei Nässe, dass genau so gut ausfällt, wie bei schmalen Reifen. Die bisherigen Nachteile von Breitreifen beim Rollwiderstand und die Aquaplaning-Gefahr sind deutlich minimiert worden.

Dennoch besitzen Breitreifen eine verminderte Wintertauglichkeit, gegenüber normalen Winterreifen. Durch ihre größere Auflagefläche auf der Straße verändert sich das Rutschverhalten. Kleine, kantige Flächen besitzen ja bekanntlich besseren Gripp, als glatte, breite, wie zum beispiel beim Ski.

Breitreifen verfügen meistens über ein attraktives Profildesign, denn sie sollen ja vor allem ansprechend sportlich wirken.