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Tipps und Tricks Rund ums Auto und Autotuning

Sommerreifen

Allgemein

Warum unterscheidet man in Allwetter-, Sommer- und Winterreifen? Ist Reifen nicht gleich Reifen? Hier erfahren Sie, worin der Sinn besteht, dass Fahrzeughalter jedes Jahr aufs Neue – Sommer wie Winter – die Strapazen der Reifenwechsel auf sich nehmen sollten.

Viele Autofahrer halten das Wechseln von Sommer- zu Winterreifen für unnötig und für Geldverschwendung. Allerdings denken diese Autofahrer nicht daran, dass ein rechtzeitiges Wechseln der Bereifung Unfälle vermeiden hilft. Es gibt zwar in Deutschland keine Winterreifenpflicht, aber wer mit Sommerreifen bei Schnee- und Eisglätte in einen Unfall verwickelt wird, riskiert vor Gericht eine Mitschuld. Immerhin tragen Autofahrer im Winter mit Sommerreifen ein bis zu sechs Mal höheres Unfallrisiko, als im Sommer.

Grundsätzlich unterscheiden sich Allwetter-, Sommer- und Winterreifen in der Zusammensetzung des Gummis und dem Aufbau des Profils.

Sommerreifen

Sommerreifen bestehen aus einer härteren Gummimischung als Winterreifen. Diese sorgt für hohe Stabilität bei hohen Temperaturen und heißen Fahrbahnen. Durch die Reibung auf dem Asphalt und bei wärmeren Temperaturen erzielen Sommerreifen die für eine gute Bodenhaftung nötige Flexibilität. Denn durch die Erwärmung des Reifens wird die Gummimischung weicher. Erst dadurch passt sich die Reifenoberfläche dem Asphalt an.

Bei kaltem Wetter härten Sommerreifen allerdings schnell aus und verlieren ihre Griffigkeit, was schnell zu unkontrollierten Rutschpartien und einem bis zu sechsmal längeren Bremsweg führt. Unfälle sind also vorprogrammiert, wenn im Winter mit Sommerreifen gefahren wird. Somit ist auch der Versicherungsschutz nicht gegeben.

Jeder sollte die Verantwortung für die eigene und die Sicherheit seiner Mitmenschen auf sich nehmen und rechtzeitig auf Winterreifen umsteigen, anstatt die eigene Bequemlichkeit und Ausreden wie zum Beispiel geringe Fahrstrecken, hohe Kosten des Reifenwechsels oder Lagerungsschwierigkeiten der Reifen während der Nichtbenutzung vorzuschieben.

Checkliste für den Einsatz von Sommerreifen:

Ein frühzeitiger Reifenwechsel

hilft Unfälle zu vermeiden,
erspart überraschende Sonderausgaben.

Der Einsatz von Sommerreifen wird erst ab Temperaturen über +7°C empfohlen.

Dadurch werden

die nötige Fahrsicherheit und Bodenhaftung gewährleistet,
poröse und platzende Reifen verhindert (schnellere Erhärtung der Gummimischung),
die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefen von 1,6 Millimetern erhalten und
der vertraglich abgeschlossenen Kasko-Versicherungsschutz gesichert.